Technische Anforderungen

Systemanforderungen

Hard- und Softwareanforderungen für eine erfolgreiche Docuflair-Installation

Docuflair Server - Hardware

Mindestanforderungen für den Docuflair Server

Komponente Anforderung Hinweise
Prozessor 64-Bit-Prozessor: Intel (Intel 64-Architektur) oder AMD (AMD64-Plattform) Docuflair unterstützt Intel Itanium IA64-Prozessoren nicht. Empfohlen: bis zu 2 Prozessorsockets.
Arbeitsspeicher Min. 8GB (bis zu 256GB) Abhängig von der aktivierten Lizenz und dem Dokumentendurchsatz
Auslagerungsdatei Mindestens 25% des Arbeitsspeichers Wichtig für die Systemstabilität
Festplattenspeicher Mindestens 30 GB freier Speicherplatz Systemlaufwerk: mindestens 2 GB frei
Bildschirmauflösung 1024 x 768 Pixel (XGA) oder höher FullHD empfohlen
Dateisystem NTFS Erforderlich für Systempartition und Installationslaufwerk

Software-Anforderungen

Unterstützte Betriebssysteme und Laufzeitumgebungen

Komponente Anforderung
Docuflair (alle Editionen) Windows Server 2016, 2019 oder 2022 (Standard oder Datacenter)
oder 64-Bit-Edition von Windows 10 oder Windows 11 (für Testinstallationen)
Laufzeitumgebung .NET Runtime 4.8 oder höher
Datenbank (Standard) SQLite – integriert, keine separate Installation erforderlich
Datenbank (Enterprise) Microsoft SQL Server 2014 oder höher
Webserver Internet Information Server 7.0 oder höher

Datenbankempfehlung: SQLite oder SQL Server?

SQLite ist in Docuflair integriert und für die meisten Installationen ausreichend. Microsoft SQL Server wird empfohlen ab:

  • Mehr als 10 angebundene Geräte
  • Lizenzen mit 16 oder mehr CPU-Kernen
  • Mehr als 1.000 Benutzer

Je nach Einsatzszenario und Dokumentenvolumen kann auch in diesen Fällen SQLite weiterhin ausreichend sein. Wir empfehlen, mit SQLite zu starten und bei Bedarf zu migrieren – das integrierte Migrationstool macht den Wechsel zu SQL Server jederzeit einfach möglich.

Unterstützte Hardwareplattformen

Kompatible Scanner- und MFP-Plattformen

Epson Open Platform

EOP

Kyocera HyPAS

Hybrid Platform for Advanced Solutions

Kodak Alaris

Scan Station EX Plus

Canon

Scan Front 400

Sharp OSA

Open Systems Architecture

Xerox EIP

Extensible Interface Platform

Virtualisierung

Docuflair in virtualisierten Umgebungen betreiben

Docuflair ist vollständig für den Betrieb in virtualisierten Umgebungen qualifiziert. Folgende Hypervisoren werden unterstützt:

Plattform Status Hinweise
Microsoft Hyper-V Vollständig unterstützt Windows Server 2016–2022, inkl. Failover-Cluster
VMware vSphere / ESXi Vollständig unterstützt Version 6.5 oder höher empfohlen
Citrix XenServer Unterstützt Version 7.0 oder höher

Empfehlungen für virtuelle Umgebungen

  • Dedizierte Ressourcen: CPU und RAM sollten fest der Docuflair-VM zugewiesen werden (keine Überkommittierung), um konsistente Performance bei hohem Dokumentendurchsatz zu gewährleisten.
  • Festplattenspeicher: SSDs oder NVMe-Speicher für die VM empfohlen, insbesondere für die Datenbank und das Dokumentenarchiv.
  • Snapshots: Vor Updates oder Konfigurationsänderungen einen VM-Snapshot erstellen – ermöglicht schnelles Rollback.
  • Netzwerk: Mindestens 1 Gbit/s virtuelle Netzwerkkarte. Für hohen Durchsatz SR-IOV (Single Root I/O Virtualization) in Betracht ziehen.

Die oben genannten Hardware-Anforderungen gelten auch für virtuelle Maschinen. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung zu Ihrer spezifischen Infrastruktur.

Multi-Standort-Architektur

Standortübergreifendes Arbeiten mit Master/Member-Konzept

Docuflair unterstützt verteilte Umgebungen mit mehreren Standorten über eine Master/Member-Server-Architektur. Der Master Server verwaltet zentral alle Lizenzen, Konfigurationen und Benutzer. Member Server an den einzelnen Standorten übernehmen die lokale Verarbeitung und synchronisieren sich automatisch mit dem Master.

Komponente Rolle Anforderung
Master Server Zentrale Verwaltung (Lizenzen, Konfiguration, Benutzer) 1× pro Umgebung, empfohlen am Hauptstandort
Member Server Lokale Verarbeitung (Scannen, Drucken, Workflows) 1× pro Standort, gleiche Hardware-Anforderungen wie oben
Netzwerkverbindung Synchronisierung zwischen Master und Member Stabile Internetverbindung oder VPN, min. 10 Mbit/s empfohlen
Datenbank Pro Server eigenständig SQLite oder SQL Server – jeder Server hat seine eigene Datenbank

Ausfallschutz & standortübergreifendes Arbeiten

  • Autonomer Betrieb: Jeder Member Server kann bei Ausfall der Verbindung zum Master autonom weiterarbeiten. Scans, Druckaufträge und Workflows laufen lokal weiter – ohne Unterbrechung für die Benutzer.
  • Automatische Synchronisierung: Sobald die Verbindung zum Master wiederhergestellt ist, werden Konfigurationsänderungen, Benutzerupdates und Auftragsdaten automatisch synchronisiert.
  • Standortübergreifendes Pull-Print: Druckaufträge können an einem Standort abgesendet und an jedem anderen Standort weltweit abgeholt werden. Beispiel: Ein Mitarbeiter sendet einen Druckauftrag in Mexiko und holt ihn bei seiner Ankunft in Deutschland am nächsten MFP ab.
  • Zentrale Verwaltung: Alle Einstellungen, Lizenzen und Benutzerrechte werden am Master konfiguriert und automatisch an alle Member verteilt – kein manueller Konfigurationsaufwand pro Standort.

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