Identitätsmanagement — im Fachjargon IAM — regelt, wer in einem Unternehmen auf welche Ressourcen zugreifen darf. Es umfasst alle Prozesse, Technologien und Richtlinien, die sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Zugang zu Systemen, Daten und Geräten erhalten.
Für viele kleine und mittelständische Unternehmen klingt das nach einem Thema für Konzerne mit Tausenden von Mitarbeitern. Doch die Realität zeigt: Gerade KMU sind besonders anfällig für Sicherheitslücken, die durch fehlendes Identitätsmanagement entstehen. Geteilte Passwörter, offene Multifunktionsgeräte und fehlende Protokollierung sind in vielen Büros Alltag — und gleichzeitig potenzielle DSGVO-Verstöße.
Dieser Artikel erklärt die Grundlagen des Identitätsmanagements, zeigt die Unterschiede zwischen Authentifizierung und Autorisierung auf und beschreibt, wie Unternehmen jeder Größe mit einfachen Mitteln den Einstieg schaffen.