Produktivität

Single Sign-On am MFP

Einmal anmelden, alles nutzen — persönliche Profile, Druckaufträge und Scan-Ziele

Jeden Morgen dasselbe Bild: Ein Mitarbeiter steht am Multifunktionsgerät und tippt sein Passwort ein. Dann wählt er manuell den Scan-Ordner aus. Beim nächsten Druckauftrag muss er sich erneut anmelden. Am Gerät im anderen Stockwerk beginnt alles von vorn. Dieses tägliche Ritual kostet nicht nur Zeit — es ist auch ein Sicherheitsrisiko, denn Passwort-Müdigkeit führt zu schwachen Passwörtern und Post-its am Monitor.

Single Sign-On (SSO) am MFP löst dieses Problem: Ein Badge-Tap genügt, und das Gerät lädt automatisch die persönlichen Einstellungen des Mitarbeiters. Kein Passwort, kein manuelles Konfigurieren, kein Warten.

Das Problem: Separate Anmeldungen kosten Zeit und Sicherheit

Warum Passwort-Müdigkeit am MFP ein unterschätztes Risiko ist

In vielen Unternehmen erfordert jede Interaktion mit dem MFP eine separate Anmeldung. Drucken? Anmelden. Scannen? Anmelden. Kopieren? Anmelden. An einem anderen Gerät? Erneut anmelden. Die Folgen sind vorhersehbar:

  • Passwort-Müdigkeit: Mitarbeiter wählen einfache, leicht zu erratende Passwörter oder verwenden dasselbe Passwort für alle Systeme
  • Post-its mit Passwörtern: Zugangsdaten werden am Monitor, unter der Tastatur oder direkt am MFP notiert
  • Gemeinsame Konten: Die Abteilung nutzt ein einziges Login — individuelle Zugriffe sind nicht nachvollziehbar
  • Zeitverlust: Durchschnittlich 30 Sekunden pro Anmeldung, 10 Mal am Tag = 5 Minuten pro Mitarbeiter
  • Frustration: Mitarbeiter umgehen die Anmeldung, indem sie Geräte dauerhaft angemeldet lassen

Rechenbeispiel: 50 Mitarbeiter mit je 10 MFP-Interaktionen pro Tag und 30 Sekunden Anmeldezeit = 250 Minuten verlorene Arbeitszeit pro Tag. Das sind über 1.000 Stunden pro Jahr — umgerechnet mehr als ein halbes Vollzeitäquivalent.

Die Lösung: SSO per Badge am MFP

Ein Badge-Tap, alle Funktionen — mit Active Directory als Rückgrat

Single Sign-On am MFP funktioniert denkbar einfach: Der Mitarbeiter hält seinen NFC-Badge an den Kartenleser am Multifunktionsgerät. Das System erkennt den Benutzer über Active Directory und lädt automatisch:

  • Persönliche Scan-Profile: Vordefinierte Scan-Ziele (eigener Ordner, Abteilungsordner, DMS) werden geladen
  • Wartende Druckaufträge: Alle vom PC gesendeten Druckaufträge stehen sofort zur Abholung bereit (Pull-Printing)
  • Persönliches Adressbuch: Scan-to-E-Mail mit vordefinierten Empfängern
  • Benutzereinstellungen: Bevorzugte Scan-Auflösung, Farbmodus, Dateiformat
  • Berechtigungen: Nur die Funktionen, die dem Benutzer zugewiesen sind (z. B. Farbdruck nur für Marketing)

Active Directory als zentrale Benutzerverwaltung

Das Active Directory ist das Herzstück von SSO am MFP. Alle Benutzerkonten, Gruppenzugehörigkeiten und Berechtigungen werden zentral verwaltet. Wenn ein neuer Mitarbeiter eingestellt wird, genügt die Anlage im AD — der Zugriff auf den MFP wird automatisch konfiguriert. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, wird der AD-Account deaktiviert, und der MFP-Zugang erlischt sofort.

Standortunabhängig drucken

Ein besonderer Vorteil von SSO mit Pull-Printing: Druckaufträge folgen dem Benutzer, nicht dem Gerät. Ein Mitarbeiter kann einen Druckauftrag am PC absenden und ihn an jedem beliebigen MFP im Unternehmen abholen — im Erdgeschoss, im dritten Stock oder in der Filiale. Der Badge identifiziert den Benutzer, und die Druckaufträge werden am lokalen Gerät ausgegeben.

Die Vorteile auf einen Blick

Zeitersparnis, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit in einer Lösung

Zeitersparnis

Jede Anmeldung am MFP dauert weniger als eine Sekunde statt 30 Sekunden. Bei 10 Interaktionen pro Tag spart das rund 5 Minuten pro Mitarbeiter — über 20 Stunden pro Jahr. Multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeiter ergibt das eine erhebliche Produktivitätssteigerung.

Sicherheit

Keine geteilten Passwörter, keine Post-its, keine dauerhaft angemeldeten Geräte. Jeder Zugriff ist individuell nachvollziehbar. Der Audit-Trail dokumentiert, wer wann was gedruckt, gescannt oder kopiert hat. Bei Inaktivität meldet sich das Gerät automatisch ab.

Benutzerfreundlichkeit

Mitarbeiter müssen sich kein Passwort merken und keine Konfiguration vornehmen. Badge vorhalten, fertig. Die persönlichen Einstellungen sind sofort da — unabhängig davon, an welchem Gerät sie sich anmelden.

Kostenreduktion

Pull-Printing eliminiert nicht abgeholte Druckaufträge. Druckrichtlinien erzwingen automatisch Duplex-Druck und Schwarzweiß. Die zentrale Verwaltung über Active Directory reduziert den IT-Aufwand für Benutzerpflege und Passwort-Resets.

SSO am MFP in Aktion erleben

Docuflair Access Control bietet Single Sign-On per Badge mit Active-Directory-Integration. In einer kostenlosen Demo zeigen wir Ihnen, wie SSO die Produktivität steigert und die Sicherheit erhöht.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Single Sign-On am MFP

Was ist Single Sign-On am MFP?

Single Sign-On (SSO) am MFP bedeutet, dass ein Mitarbeiter sich einmal per Badge oder Karte am Multifunktionsgerät authentifiziert und sofort Zugriff auf alle freigegebenen Funktionen erhält — persönliche Scan-Profile, wartende Druckaufträge, Adressbücher und Scan-Ziele. Es ist keine separate Anmeldung für jede Funktion nötig.

Wie viel Zeit spart SSO am MFP pro Mitarbeiter?

Im Durchschnitt spart SSO etwa 30 Sekunden pro Anmeldung am MFP. Bei 10 Geräteinteraktionen pro Tag ergibt das rund 5 Minuten pro Mitarbeiter — oder über 20 Stunden pro Jahr. Bei 50 Mitarbeitern summiert sich das auf über 1.000 eingesparte Arbeitsstunden jährlich.

Funktioniert SSO am MFP mit Active Directory?

Ja, Docuflair Access Control integriert sich nahtlos in Microsoft Active Directory. Benutzerkonten, Gruppenzugehörigkeiten und Berechtigungen werden automatisch synchronisiert. Wenn ein Mitarbeiter seinen Badge am MFP vorhält, erkennt das System den Benutzer über das AD und lädt die zugehörigen Profile und Berechtigungen.

In 15 Min. live erleben

Unverbindlich & kostenlos
Demo starten