1. Follow-Me Printing einführen
Follow-Me Printing ist die wirksamste Einzelmaßnahme für nachhaltiges Drucken. Druckaufträge werden erst nach persönlicher Authentifizierung am Drucker ausgegeben. Nicht abgerufene Aufträge werden nach einer definierten Frist automatisch gelöscht. Studien zeigen: Follow-Me Printing reduziert das Druckvolumen um 15 bis 30 %, weil vergessene und impulsiv gesendete Druckaufträge eliminiert werden.
2. Duplex als Standard aktivieren
Doppelseitiger Druck halbiert den Papierverbrauch auf einen Schlag. Bei 10.000 Seiten pro Mitarbeiter und Jahr spart Duplex 5.000 Blatt, also rund 25 kg Papier pro Person. Für ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern sind das 5 Tonnen Papier weniger pro Jahr, was 85 Bäumen entspricht.
3. Schwarz-Weiß als Standard setzen
Farbdruck verbraucht mehr Toner und Energie als Schwarz-Weiß-Druck. Wenn Schwarz-Weiß als Standard eingestellt wird, sinkt der Farbanteil erfahrungsgemäß um 30 bis 50 %. Das spart nicht nur Toner, sondern auch die Energie für die Farbtoner-Aufbereitung und reduziert den Verbrauch von Kartuschen.
4. Druckquoten und Bewusstsein schaffen
Transparenz über den eigenen Druckverbrauch verändert das Verhalten. Wenn Mitarbeiter oder Abteilungen sehen, wie viel sie drucken und was das kostet, sinkt das Volumen erfahrungsgemäß um weitere 10 bis 15 %. Druckquoten müssen dabei nicht restriktiv sein. Oft reicht die Information als Anstoß zum Umdenken.
5. Digitale Workflows statt Ausdrucke
Der nachhaltigste Druck ist der, der gar nicht stattfindet. Digitale Unterschriften, Online-Formulare, Dokumentenmanagementsysteme und Collaboration-Tools reduzieren den Bedarf an Papierausdrucken grundlegend. Druckmanagement-Software liefert die Daten, um zu identifizieren, welche Druckaufgaben digitalisiert werden können.