Integration

DMS-Integration beim Scannen: Direkt ins richtige System

Wie Dokumente ohne Medienbruch vom MFP in Ihr DMS gelangen

Die meisten Unternehmen nutzen ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) — aber der Weg vom Papier ins DMS ist oft umständlicher als nötig. Dokumente werden gescannt, auf dem Desktop zwischengespeichert, manuell mit Metadaten versehen und dann ins DMS hochgeladen. Jeder dieser Schritte kostet Zeit, erzeugt Fehler und unterbricht den Arbeitsfluss.

Direkte DMS-Integration beim Scannen eliminiert diese Medienbrüche. Das Dokument wird am Multifunktionsgerät (MFP) gescannt, die Metadaten werden direkt am Display erfasst und das Dokument landet automatisch im DMS — vollständig indiziert und sofort verfügbar. Kein Desktop-Umweg, kein manueller Import.

Dieser Artikel vergleicht den klassischen Desktop-Scan mit der direkten DMS-Integration und zeigt, wie Unternehmen den Medienbruch zwischen Scanner und DMS beseitigen können.

Das Problem: Desktop-Scan und manueller Import

Warum der klassische Workflow ein Produktivitätsproblem ist

Der typische Scan-Workflow in vielen Unternehmen besteht aus mehreren manuellen Schritten:

  1. Scannen: Dokument am MFP scannen und in einen Netzwerkordner oder auf den Desktop ablegen
  2. Öffnen: Datei am PC öffnen und visuell prüfen
  3. Benennen: Datei manuell umbenennen (Rechnungsnummer, Datum, Absender etc.)
  4. Importieren: Datei in das DMS hochladen und Metadaten manuell eingeben
  5. Ablage: Dokument im DMS der richtigen Kategorie, dem richtigen Mandanten oder Projekt zuordnen

Jeder dieser Schritte erfordert einen Kontextwechsel. Der Anwender muss zwischen Scanner, Dateiexplorer, DMS-Oberfläche und eventuell einer Fachanwendung hin- und herspringen. Dabei gehen pro Dokument 3 bis 8 Minuten verloren — bei 30 Scans pro Tag summiert sich das auf 1,5 bis 4 Stunden reine Nacharbeit.

Medienbruch: Ein Medienbruch entsteht immer dann, wenn ein Prozess unterbrochen wird und der Anwender manuell eingreifen muss, um den nächsten Schritt auszulösen. Beim Scannen ist der Medienbruch zwischen MFP und DMS die größte Quelle für Zeitverlust und Fehler.

Die Lösung: Direkte DMS-Integration

Vom MFP direkt ins DMS — in einem einzigen Schritt

Bei der direkten DMS-Integration wird das gesamte Verfahren am MFP abgewickelt. Der Anwender scannt das Dokument, gibt die relevanten Metadaten am Display ein und löst die Übertragung aus. Die Software übernimmt den Rest: OCR-Verarbeitung, Format-Konvertierung, Metadaten-Übergabe und Ablage im DMS.

Metadaten direkt am Gerät erfassen

Docuflair zeigt am MFP-Display konfigurierbare Eingabefelder an. Je nach DMS und Anwendungsfall können das sein: Dokumenttyp, Mandant, Aktenzeichen, Kostenstelle, Projekt oder freie Schlagwörter. Die Felder werden mit Dropdown-Listen, Suchfunktionen oder LDAP-Daten vorbefüllt, sodass die Eingabe schnell und fehlerfrei erfolgt.

Automatische Übergabe an das DMS

Nach dem Scan übergibt Docuflair das Dokument zusammen mit den erfassten Metadaten direkt an das DMS. Die Ablagestruktur wird automatisch berücksichtigt — das Dokument landet in der richtigen Bibliothek, im richtigen Ordner und mit den richtigen Index-Informationen. Ein manueller Import am PC ist nicht mehr nötig.

OCR und Volltextsuche

Docuflair führt vor der Übergabe automatisch eine OCR-Texterkennung durch. Das bedeutet: Das Dokument ist im DMS nicht nur über die Metadaten, sondern auch über den Volltextinhalt durchsuchbar. Gescannte Rechnungen, Verträge oder Briefe werden zu vollständig indexierten, durchsuchbaren Dokumenten.

Unterstützte DMS-Systeme

Docuflair integriert sich nahtlos mit führenden DMS-Plattformen

DMS-System Integration Metadaten
Microsoft SharePoint Native API-Integration Bibliothek, Ordner, Spalten, Content-Typen
d.velop Direkte Schnittstelle Aktenplan, Kategorien, Indexfelder
ELO ELO-Connector Ablagemasken, Verschlagwortung
DocuWare API-Integration Dokumentenschubladen, Indexwerte
NextCloud / ownCloud WebDAV-Integration Ordnerstruktur, Tags
Netzwerkfreigabe (SMB) Direkt via SMB-Protokoll Ordnerstruktur, Dateinamen

Neben den genannten Systemen unterstützt Docuflair weitere DMS-Plattformen über generische Schnittstellen wie Hot Folder, FTP, WebDAV und REST-APIs. Die Integration wird individuell konfiguriert und an die bestehende IT-Infrastruktur angepasst.

Vergleich: Desktop-Scan vs. direkte DMS-Integration

Zwei Workflows im direkten Vergleich

Kriterium Desktop-Scan Direkte DMS-Integration
Arbeitsschritte 5 (Scan → Desktop → Benennen → Import → Ablage) 1 (Scan mit Metadaten → DMS)
Zeitaufwand pro Dokument 3–8 Minuten 30–60 Sekunden
Medienbrüche Mehrere (Scanner → PC → DMS) Keine
Metadaten-Qualität Abhängig vom Anwender Vorgaben durch Pflichtfelder und Dropdown-Listen
Verfügbarkeit im DMS Erst nach manuellem Import Sofort nach dem Scan
Volltextsuche Nur wenn DMS eigene OCR durchführt Ja, OCR vor der Übergabe

Vorteile der direkten DMS-Integration

Was sich für Ihr Unternehmen konkret ändert

Kein Medienbruch

Das Dokument wandert in einem durchgängigen Prozess vom Papier ins DMS. Kein Desktop-Zwischenstopp, kein manueller Import. Der Anwender scannt und ist fertig.

Sofortige Verfügbarkeit

Das gescannte Dokument ist unmittelbar nach dem Scan im DMS verfügbar — für alle berechtigten Mitarbeiter, über alle Standorte hinweg. Keine Wartezeit auf manuellen Import.

Bessere Metadaten-Qualität

Durch Pflichtfelder, Dropdown-Listen und LDAP-Integration werden Eingabefehler minimiert. Die Metadaten sind vollständig und konsistent — die Grundlage für eine zuverlässige Suche im DMS.

DSGVO-konformer Prozess

Dokumente werden nicht auf Desktops oder in Zwischen-Ordnern zwischengespeichert. Die direkte Übergabe an das DMS stellt sicher, dass personenbezogene Daten sofort in einem geschützten System mit Berechtigungskonzept landen.

Skalierbarkeit

Ob 10 oder 1.000 Scans pro Tag — der Aufwand pro Dokument bleibt gleich. Die DMS-Integration skaliert linear und wird bei steigendem Volumen nicht zum Engpass.

DMS-Integration live erleben

Sehen Sie in einer 15-minütigen Demo, wie Docuflair Dokumente direkt vom MFP in Ihr DMS überträgt — mit vollständigen Metadaten und ohne Medienbruch.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zur DMS-Integration beim Scannen

Welche DMS-Systeme unterstützt Docuflair?

Docuflair integriert sich direkt mit SharePoint, d.velop, ELO, DocuWare, NextCloud, ownCloud und vielen weiteren DMS-Plattformen. Die Verbindung erfolgt über native Schnittstellen, sodass Dokumente mit vollständigen Metadaten im DMS abgelegt werden.

Können Metadaten bereits am MFP erfasst werden?

Ja. Docuflair zeigt am MFP-Display konfigurierbare Eingabefelder an, in denen Anwender Metadaten wie Dokumenttyp, Mandant, Aktenzeichen oder Kostenstelle direkt eingeben können. Diese Metadaten werden zusammen mit dem gescannten Dokument an das DMS übergeben.

Was ist der Unterschied zwischen Scan-to-Folder und direkter DMS-Integration?

Bei Scan-to-Folder wird das Dokument in einen Netzwerkordner gescannt und muss anschließend manuell ins DMS importiert werden. Bei direkter DMS-Integration überträgt Docuflair das Dokument sofort vom MFP in das DMS — vollständig indiziert und mit allen Metadaten. Es gibt keinen manuellen Zwischenschritt.

Funktioniert die DMS-Integration auch mit Embedded Apps auf dem MFP?

Ja. Docuflair bietet Embedded Apps für MFPs von Konica Minolta, Ricoh, Canon und weiteren Herstellern. Die App wird direkt auf dem Gerät installiert und ermöglicht die DMS-Integration ohne zusätzlichen PC oder Server am Gerät.

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