KI nutzen. Daten schützen.
Docuflair Mask
Senden Sie Dokumente sicher an ChatGPT, Copilot, DeepL oder Claude — ohne personenbezogene Daten preiszugeben. Docuflair Mask ersetzt sensible Informationen durch konsistente Pseudonyme und stellt sie nach der KI-Verarbeitung automatisch wieder her.
Das Problem: Mitarbeiter nutzen KI — ohne Schutzmaßnahmen
Shadow AI ist das größte Datenschutzrisiko im KI-Zeitalter
65 % der Mitarbeiter nutzen KI-Tools wie ChatGPT, Copilot oder DeepL bei der Arbeit — aber nur 25 % der Unternehmen haben dafür Richtlinien. Verträge werden in ChatGPT zusammengefasst, E-Mails über Copilot analysiert, Gutachten mit DeepL übersetzt. Dabei landen personenbezogene Daten unkontrolliert bei externen Anbietern — ein systematischer DSGVO-Verstoß, den Verbote allein nicht lösen.
Shadow AI
Mitarbeiter nutzen private KI-Accounts, wenn offizielle Wege fehlen. Die Nutzung wird unsichtbar für die IT — das Risiko steigt.
Unkontrollierter Datenabfluss
43 % der Wissensarbeiter laden Firmendaten in KI-Tools hoch. Pro Woche entstehen ca. 400 Datenverlust-Vorfälle durch KI-Tools.
Verbote funktionieren nicht
27 % der Unternehmen haben ChatGPT verboten — trotzdem nutzen Mitarbeiter private Geräte. Das Ergebnis: Null Kontrolle, höheres Risiko.
Die Lösung: Enablement
Statt KI zu verbieten: Pseudonymisierung als technische Schutzschicht. Mitarbeiter nutzen KI produktiv — sensible Daten bleiben geschützt.
Was ist Docuflair Mask?
Docuflair Mask ist eine DSGVO-konforme On-Premises-Lösung zur Pseudonymisierung personenbezogener Daten in Dokumenten gemäß DSGVO Art. 4 Nr. 5. Die Software erkennt sensible Informationen in 9 PII-Kategorien — Namen, Adressen, Firmennamen, IBAN, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Steuernummern und Aktenzeichen — und ersetzt sie durch konsistente Pseudonyme. Dokumentenübergreifende Ersetzungstabellen ermöglichen eine kontrollierte Re-Identifikation nach der externen Verarbeitung. Docuflair Mask richtet sich an Kanzleien, Behörden und Unternehmen, die Dokumente sicher an KI-Tools wie ChatGPT, Übersetzer oder Prüfer übergeben müssen, ohne personenbezogene Daten preiszugeben.
So funktioniert's — in 6 Schritten
Vom Originaldokument zum KI-Ergebnis mit Originaldaten
Dokumente importieren
Laden Sie Verträge, E-Mails, Gutachten oder Personalakten — über 70 Dateiformate inkl. PDF, Word, Excel und Scans.
PII automatisch erkennen
Die Software erkennt personenbezogene Daten in 9 Kategorien: Namen, Adressen, Firmen, IBAN, E-Mail, Telefon, Geburtsdaten, Steuernummern, Aktenzeichen.
Konsistente Pseudonyme generieren
„Max Müller" wird zu „Person_A" — im gesamten Dokumentensatz. Gleiche Person = gleiches Pseudonym über alle Dokumente hinweg.
Pseudonymisierte Version exportieren
Das Dokument wird mit Pseudonymen exportiert — bereit für die externe Verarbeitung. Die Ersetzungstabelle wird verschlüsselt gespeichert.
An KI-Tool senden
Senden Sie das pseudonymisierte Dokument an ChatGPT, Copilot, DeepL, Claude oder jeden anderen externen Dienst — ohne DSGVO-Risiko.
Ergebnis re-identifizieren
Nach der Verarbeitung werden alle Pseudonyme automatisch durch die Originaldaten ersetzt — als hätte die KI direkt mit den echten Daten gearbeitet.
KI sicher einsetzen — Praxisbeispiele
Konkrete Szenarien für pseudonymisierte KI-Verarbeitung im Arbeitsalltag
Verträge übersetzen
Verträge mit DeepL übersetzen — Mandantennamen, Adressen und Kontonummern bleiben pseudonymisiert.
E-Mails zusammenfassen
Copilot fasst lange E-Mail-Verläufe zusammen — echte Namen und Betreffzeilen sind durch Pseudonyme geschützt.
Gutachten analysieren
Claude analysiert Sachverständigengutachten — Beteiligte, Adressen und Aktenzeichen bleiben geschützt.
Vertragsklauseln prüfen
ChatGPT prüft AGB und Klauseln auf Risiken — ohne echte Vertragsparteien zu kennen.
Fristen extrahieren
KI extrahiert Termine und Fristen aus Bescheiden und Verträgen — ohne zu wissen, wer betroffen ist.
Rechtschreibprüfung
Dokumente extern prüfen lassen, ohne echte Namen und Adressen preiszugeben.
Due Diligence
Finanzunterlagen an externe Prüfer übergeben — vollständig pseudonymisiert.
KI-gestützte Analyse
ChatGPT, Claude oder Gemini für Dokumentenanalyse nutzen — DSGVO-konform und nachvollziehbar.
Konsistente Pseudonyme mit Ersetzungstabellen
Volle Kontrolle über die Zuordnung zwischen echten und pseudonymisierten Daten
Konsistente Ersetzung
- Max Mustermann → Person_A im gesamten Dokumentensatz
- Gleiche Person = gleiches Pseudonym über alle Dokumente
- Automatische Erkennung aller Varianten (Vor-/Nachname, Abkürzungen)
9 PII-Kategorien
- Namen, Adressen, Firmen, IBAN, E-Mail, Telefon
- Geburtsdaten, Steuernummern, Aktenzeichen
- Frei konfigurierbare Pseudonym-Formate
Sicherheit der Ersetzungstabelle
- Verschlüsselt gespeichert (AES)
- Separat vom Dokument — getrennte Aufbewahrung möglich
- Nur für autorisierte Benutzer zugänglich
Re-Identifikation & Audit
- Ein-Klick-Wiederherstellung der Originaldaten
- Selektive Re-Identifikation einzelner Einträge
- Vollständiger Audit-Trail aller Vorgänge
Anonymisierung vs. Schwärzung vs. Pseudonymisierung
Drei Verfahren im Vergleich — nur eines ist für KI geeignet
| Merkmal | Anonymisierung | Schwärzung (Redact) | Pseudonymisierung (Mask) |
|---|---|---|---|
| Methode | Daten werden verallgemeinert | Daten werden entfernt | Daten werden durch Pseudonyme ersetzt |
| Reversibilität | Irreversibel | Irreversibel | Reversibel (mit Ersetzungstabelle) |
| Dokumentenkontext | Geht verloren | Geht teilweise verloren | Bleibt vollständig erhalten |
| KI-Ergebnis nutzbar? | Nein — Kontext fehlt | Nein — Daten fehlen | Ja — vollständig und re-identifizierbar |
| DSGVO-Status | Nicht personenbezogen | Anonymisierung (Art. 4) | Art. 4 Nr. 5 — weiterhin personenbezogen, aber geschützt |
| Typischer Einsatz | Statistik, Forschung | Auskunftsanfragen, IFG | KI-Verarbeitung, Übersetzung, Due Diligence |
DSGVO-Rechtslage: Pseudonymisierung als Schutzmaßnahme
Was die Datenschutz-Grundverordnung zur Pseudonymisierung sagt
Art. 4 Nr. 5 — Definition
- Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass sie ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer bestimmten Person zugeordnet werden können
- Zusätzliche Informationen (Ersetzungstabelle) müssen gesondert aufbewahrt werden
Art. 25 — Datenschutz durch Technikgestaltung
- Pseudonymisierung wird explizit als Beispiel für technische Maßnahmen genannt
- Unternehmen sollen geeignete Maßnahmen wie Pseudonymisierung treffen
Art. 32 — Sicherheit der Verarbeitung
- Pseudonymisierung als technische Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit
- Angemessenes Schutzniveau unter Berücksichtigung des Stands der Technik
Wichtig zu wissen
- Pseudonymisierte Daten sind weiterhin personenbezogen — die DSGVO gilt
- Aber: Das Risiko bei der Übergabe an externe Dienste wird erheblich reduziert
Für jede Branche die richtige Lösung
Pseudonymisierung für Ihre spezifischen Anforderungen
Kanzleien & Rechtsanwälte
Mandantenakten & Verträge
- Vertragsprüfung durch KI ohne Mandantendaten
- Fristenextraktion aus pseudonymisierten Akten
- Due Diligence mit externen Prüfern
- Rechtliche KI-Analyse ohne Anwaltsgeheimnis-Risiko
Steuerberater
Mandantendaten & Steuerbescheide
- KI-Zusammenfassungen von Steuerbescheiden
- Fristenextraktion für Abgabetermine
- Übersetzungen für internationale Mandanten
- Datenextraktion aus Belegen und Rechnungen
Behörden & Verwaltung
Amtliche Dokumente & Bescheide
- IFG-Anfragen pseudonymisiert bearbeiten
- KI-gestützte Zusammenfassungen von Akten
- Übersetzungen für internationale Korrespondenz
- Rechtschreibprüfung amtlicher Dokumente
Unternehmen
Verträge, HR & Compliance
- Vertragsprüfung durch externe KI-Tools
- HR-Dokumente für KI-Analyse pseudonymisieren
- Compliance-Prüfungen mit externen Beratern
- Übersetzungen vertraulicher Geschäftsdokumente
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Wenn irreversible Schwärzung das richtige Verfahren ist — für Auskunftsanfragen und IFG.
Mehr erfahrenHäufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Pseudonymisierung
Was ist Pseudonymisierung und wie unterscheidet sie sich von Anonymisierung?
Pseudonymisierung ersetzt personenbezogene Daten durch konsistente Platzhalter (z. B. „Max Müller" → „Person_A"), die mithilfe einer geschützten Ersetzungstabelle wieder in die Originaldaten zurückgeführt werden können. Anonymisierung hingegen entfernt Daten irreversibel — der Kontext geht verloren und KI-Ergebnisse werden unbrauchbar. Schwärzung (Redaction) entfernt Daten ebenfalls dauerhaft. Nur Pseudonymisierung ist reversibel und erhält den Dokumentenkontext.
Warum ist Pseudonymisierung statt Anonymisierung besser für KI-Tools?
Bei Anonymisierung und Schwärzung gehen Kontext und Zusammenhänge verloren — die KI kann keine sinnvollen Ergebnisse liefern. Pseudonymisierung erhält die Dokumentenstruktur: Die KI verarbeitet vollständige Sätze mit konsistenten Pseudonymen und liefert brauchbare Ergebnisse. Nach der Verarbeitung werden die Pseudonyme über die Ersetzungstabelle automatisch re-identifiziert.
Ist Pseudonymisierung DSGVO-konform für die KI-Nutzung?
Ja. Pseudonymisierung ist in Art. 4 Nr. 5 DSGVO explizit definiert und wird in Art. 25 (Datenschutz durch Technikgestaltung) und Art. 32 (Sicherheit der Verarbeitung) als technische Schutzmaßnahme empfohlen. Pseudonymisierte Daten gelten weiterhin als personenbezogen, aber das Risiko bei der Übergabe an KI-Tools wird erheblich reduziert.
Welche KI-Tools kann ich mit Docuflair Mask nutzen?
Docuflair Mask ist toolunabhängig: Sie können pseudonymisierte Dokumente an beliebige KI-Tools und externe Dienste senden, darunter ChatGPT (OpenAI), Microsoft Copilot, DeepL, Claude (Anthropic), Google Gemini, Übersetzungsdienste, externe Prüfer und Berater. Da die Pseudonymisierung vor der Übergabe erfolgt, spielt es keine Rolle, welches Tool die Dokumente verarbeitet.
Was kostet Docuflair Mask?
Docuflair Mask ist als Teil der Docuflair-Plattform verfügbar. Die Lizenzierung richtet sich nach der Anzahl der Benutzer und dem gewählten Funktionsumfang. Fordern Sie eine kostenlose Demo an, um die Lösung live zu erleben und ein individuelles Angebot zu erhalten.
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