Für Rehakliniken

Teilhabe-Dokumentation digitalisieren.
Patientenakten schwärzen.
Sozialversicherung konform abrechnen.

Docuflair für Rehakliniken: TR-RESISCAN-konforme Migration jahrzehntelanger Papierakten, PII-Schwärzung für Drittdaten bei Antragsweitergabe, revisionssichere Archivierung nach SGB IX und BAR-Empfehlungen. 100 % On-Premises, DSGVO für Patientendaten.

§ 42 SGB IX BSI TR-RESISCAN On-Premises
Docuflair für Rehakliniken

Teilhabedokumentation, Kostenträger, Aufbewahrung — Papier stößt hier an seine Grenzen.

Jahrzehnte Papierakten

Reha-Akten mit langen Aufbewahrungsfristen füllen ganze Archivräume. Ohne strukturierte Migration ist weder Zugriff noch Auswertung möglich — jede Altanfrage wird zur Suchaktion.

Hohe Dokumentationstiefe

Teilhabe-Dokumentation nach § 42 SGB IX und BAR-Empfehlungen verlangt detaillierte Verläufe: Assessments, Therapiepläne, sozialmedizinische Bewertungen. In Papier kaum nachvollziehbar zu führen.

DSGVO bei Kostenträger-Versand

Weitergabe an DRV, Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft verlangt Schwärzung von Drittdaten und nicht rehabezogenen Passagen — fehleranfällig und zeitraubend bei manueller Bearbeitung.

Entlassberichte unter Zeitdruck

Entlassberichte müssen fristgerecht raus — geprüft, geschwärzt, versendet. Manuelle Schwärzung kostet Arzt- und Sozialdienst-Zeit, die an anderer Stelle fehlt.

So unterstützt Docuflair Rehakliniken

TR-RESISCAN-Altaktenmigration

BSI-konformes ersetzendes Scannen nach TR-03138. Jahrzehnte Papierakten werden durchsuchbar, Originale können nach erfolgreicher Qualitätsprüfung rechtssicher vernichtet werden.

Mehr zu TR-RESISCAN

PII-Schwärzung vor Versand

Drittdaten und nicht rehabezogene Passagen werden in Entlassberichten und sozialmedizinischen Stellungnahmen automatisch maskiert. Selektive Profile pro Kostenträger (DRV, Kasse, BG).

Mehr zu Redact

GoBD- und SGB-konforme Archivierung

Revisionssichere Langzeitarchivierung mit SHA-256-Integrität, Retention-Regeln pro Dokumententyp und Legal Hold. Medizinische Kernakten bis 30 Jahre, lückenloser Audit-Trail.

Mehr zu Archive

Teilhabe-Dokumentations-Workflow

Assessments, Therapiepläne, Verlaufsberichte und Entlassdokumente werden in strukturierten Prozessen erstellt und freigegeben. Eskalation bei Fristen, Rollen für Arzt, Therapeut und Sozialdienst.

Mehr zu Workflow

SGB-IX-konforme Reha-Dokumentation in 5 Schritten

1

Patient aufnehmen

Reha-Antrag und Einweisung werden gescannt und per Barcode dem Fall im KIS zugeordnet. Rollen (Arzt, Therapeut, Sozialdienst, Verwaltung) erhalten passenden Aktenzugriff.

2

Reha-Akte anlegen

Teilhabe-Dokumentation nach § 42 SGB IX und BAR-Empfehlungen — Befunde, Therapiepläne, Assessments und sozialmedizinische Verläufe strukturiert in der digitalen Akte.

3

Entlassbericht erstellen + schwärzen

Der Workflow erstellt den Entlassbericht aus Bausteinen. Redact schwärzt Drittdaten und nicht rehabezogene Passagen automatisch — selektiv je nach Empfänger.

4

Kostenträger übergeben

Digitale Übergabe an DRV, Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft über definierte Schnittstellen (KIM, DALE-UV, SFTP). Empfänger, Zeitpunkt und Version im Audit-Trail.

5

30 Jahre archivieren

SHA-256-Hash sichert die Integrität. Retention-Regeln pro Dokumententyp: medizinische Kernakten bis 30 Jahre, Verwaltungsakten nach AO/HGB. Lückenlose Protokollierung.

Typische Reha-Szenarien

01

Stationäre Reha

Orthopädie, Kardiologie und Onkologie mit mehrwöchigem stationären Aufenthalt. Docuflair bündelt Aufnahme, Therapiedokumentation und Entlassbericht in einer Fallakte mit definiertem Eskalations- und Freigabe-Workflow.

  • Strukturierte Teilhabedokumentation
  • Fristgerechter Entlassbericht
  • Kostenträger-Übergabe automatisiert
02

Ambulante Reha

Wohnortnahe ambulante Rehabilitation nach Unfall oder Operation. Kurzfristige Terminfolgen, enge Abstimmung mit Haus- und Facharzt. Dokumentation pro Sitzung, Verlaufsberichte pro Quartal — alles digital nachvollziehbar.

  • Dokumentation pro Sitzung
  • Austausch mit zuweisendem Arzt
  • Quartalsberichte automatisiert
03

Neurologische Reha

Patienten mit Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma oder MS erfordern besonders umfangreiche, interdisziplinäre Dokumentation über Monate. Angehörigenkommunikation ist sensibel und gehört datenschutzkonform geführt.

  • Interdisziplinäre Fallakte
  • Langzeitverlauf über Monate
  • Angehörigengespräche dokumentiert

Rechtsgrundlagen, die Docuflair unterstützt

Hinweis: Docuflair unterstützt Rehakliniken bei der Umsetzung von Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten, ersetzt aber keine juristische Beratung. Für die konkrete Ausgestaltung Ihrer Prozesse — etwa bei BG-Verfahren oder Sozialdatenschutz nach SGB X — empfehlen wir die Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und Ihrer Rechtsabteilung.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen für Rehakliniken

Wie lange müssen Reha-Akten aufbewahrt werden?

Reha-Akten folgen grundsätzlich der medizinischen Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren (§ 630f BGB, § 57 BMV-Ä). Bei möglichen Schadensersatzansprüchen reichen die Verjährungsfristen bis zu 30 Jahre nach Behandlungsende (§ 199 Abs. 2 BGB). Docuflair Archive setzt pro Dokumententyp konfigurierbare Retention-Regeln — Entlassberichte, Therapiedokumentation und sozialmedizinische Gutachten werden automatisch bis zum Ablauf aller Fristen revisionssicher aufbewahrt.

Unterstützt Docuflair die elektronische Patientenakte (ePA)?

Docuflair fungiert als führendes Dokumentenmanagement- und Archivsystem für die klinikinterne Akte. Der Austausch mit der gematik-ePA erfolgt über die Telematikinfrastruktur und das angeschlossene Krankenhausinformationssystem (KIS). Docuflair liefert die notwendigen strukturierten Dokumente (PDF/A, FHIR-kompatibel), archiviert die Quelldokumente revisionssicher und protokolliert jede ePA-Übermittlung im Audit-Trail.

Wie geschieht die Kostenträger-Abrechnung mit Docuflair?

Entlassberichte und sozialmedizinische Stellungnahmen werden im Workflow erstellt, automatisch auf PII geprüft und vor dem Versand an DRV, Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft geschwärzt. Die Übergabe erfolgt digital über definierte Schnittstellen (KIM, DALE-UV, SFTP). Docuflair dokumentiert Empfänger, Zeitpunkt und ausgelieferte Version mit SHA-256-Hash als Integritätsnachweis — auch für spätere Abrechnungsprüfungen.

Ist die Schweigepflicht (§ 203 StGB) bei Kostenträger-Weitergabe gewahrt?

Ja. Die Weitergabe an den Kostenträger erfolgt nur nach dokumentierter Einwilligung des Rehabilitanden bzw. auf Grundlage der gesetzlichen Übermittlungspflicht (§ 100 SGB X). Drittdaten — etwa Namen von Angehörigen, Mitpatientinnen oder behandelnden Dritten — werden durch Docuflair Redact vor Versand automatisch geschwärzt. So bleibt die Schweigepflicht nach § 203 StGB gewahrt.

Lässt sich Docuflair mit unserem Klinikinformationssystem (KIS) integrieren?

Docuflair bietet offene Schnittstellen über HL7, FHIR, REST-API und Datei-Exchange. Gängige KIS- und Reha-Branchenlösungen (z. B. NEXUS / REHADAT, MEIERHOFER, CGM, ORBIS) lassen sich anbinden — Patientenstammdaten fließen aus dem KIS, archivierte Dokumente werden per Aktenzeichen oder Fallnummer zugeordnet. Die konkrete Integrationstiefe klären wir in einem technischen Vorgespräch mit Ihrer IT.

Bereit, Ihre Reha-Dokumentation zu digitalisieren?

15 Minuten Demo — wir zeigen Ihnen, wie Docuflair Teilhabe-Dokumentation digitalisiert, Patientenakten schwärzt und 30 Jahre revisionssicher archiviert. Kein Marketing-Rauschen, echte Software an realen Reha-Szenarien.